05.12.2018

Förderung für Kommunen

Kommunalrichtlinie wurde novelliert und gilt nun bis Ende 2022

Für Kommunen und Akteure aus dem kommunalen Umfeld gibt es ab kommenden Jahr wieder Unterstützung bei der Finanzierung neuer Beleuchtung. Die „Kommunalrichtlinie" – Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld – wurde novelliert und gilt bis Ende 2022.
 
Gefördert werden die Umrüstung von Außen- und Straßenbeleuchtung mit Regelungs- und Steuerungstechnik zur zonenweisen zeit- oder präsenzabhängigen Schaltung oder mit Regelungs- und Steuertechnik für eine adaptive Nutzung der Beleuchtungsanlage. Auch die Sanierung von Lichtsignalanlagen und die Umrüstung der Innen- und Hallenbeleuchtung auf hocheffiziente Beleuchtungstechnik sind förderungswürdig.

Beleuchtungstechnik zählt zu den investiven Förderschwerpunkten. Dafür gibt es von 20 bis 25 Prozent, für finanzschwache Kommunen sind es 25 bis 30 Prozent. Die Mindestzuwendung beträgt 5.000 Euro. Gleichartige Antragssteller dürfen sich dafür auch zusammenschließen. Die Kombination mit anderen Förderprogrammen ist erlaubt. Antragsfristen 2019 sind 1. Januar bis 31. März und 1. Juli bis 30. September.

Detaillierte Informationen zu Förderquoten, Förderfähigkeit, Fördersummen und mehr beinhaltet die Richtlinie. Anträge werden beim Projektträger Jülich abgegeben, der online ein Video-Tutorial für die einfache Antragsstellung im elektronischen Einreichungssystem veröffentlicht hat.

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